Unser Haus

Pressemeldung


Ministerin besucht Pflegeheim

Flöhaer Zeitung vom 13.08.19

Sachsens Ministerin für Soziales und Arbeit, Barbara Klepsch (CDU) hat im August das Alten - und Pflegeheim "Zum Pfarrberg" in Eppendorf besucht.

Mit dabei waren auch Landrat Matthias Damm (CDU) sowie die Oederaner CDU- Stadträtin Susan Leithoff aus Schönerstadt, die der Ministerin den Tipp für den Besuch in Eppendorf gegeben hatte.

"Ich kann aus persönlicher Erfahrung heraus sagen, dass in diesem Heim eine gute Arbeit gemacht wird. Das Haus ist für mich ein Beispiel, was gute Pflege auszeichnet", sagte Susan Leithoff, die sich am 1. September zur Wahl für den Sächsischen Landtag stellt.

Früher befand sich in dem Gebäude an der Oederaner Straße ein Kindergarten. 2003 öffnete dann nach einem komplexen Umbau das Alten- und Seniorenheim, indem aktuell 66 Bewohner leben. Sie werden von insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten - 35 davon sind Pflegekräfte - betreut.

Teil des Teams sind zudem Ergotherapeuten. Im Haus stehen 17 Doppel und 34 Einzelbettzimmer zur Verfügung. Allerdings gibt es im Moment keine freien Plätze. "Wir legen zum Beispiel großen Wert darauf, dass unsere Bewohner genügend Zeit zur Selbstpflege eingeräumt bekommen. Dabei sind wir uns auch im Klaren, dass dies unter Umständen viel Zeit in Anspruch nimmt.

Unsere Mitarbeiter müssen in ihre Arbeit erkennen, wo die Leute ihre Defizite haben und greifen dann helfend ein. Das hat den Nebeneffekt, dass die Bewohner viel länger mobil bleiben",berichtete die Geschäftsführerin des Heims, Ilona Vogel.

"Das Thema gesundheitliche Versorgung und Pflege ist bei mir Thema Nummer 1. Für mich ist es dabei wichtig, mich in der Praxis inhaltlich auszutauschen und Gedanken aufzunehmen", sagte die Ministerin nach einem Rundgang durch das Haus. Insbesondere sei es wichtig, den Pflege-Beruf wieder attraktiver zu gestalten, um genügend Fachkräfte zu finden. "Dazu gehört für mich auch, dass eine bessere Bezahlung der Beschäftigten durchgesetzt wird.

Dabei ist in der Vergangenheit schon eine Menge geschehen und die Löhne wurden zum Teil deutlich angehoben", sagte Barbara Klepsch.

Zugleich machte sie aber auch auf ein Problem aufmerksam. "In Zukunft muss es eine Veränderung der Pflege- Finanzierung geben. Allein durch die Pflegeversicherung, wie sie heute aufgestellt ist, kann der Pflegebedarf künftig nicht finanziert werden", sagte die Politikerin im Gespräch mit der Heimleitung.

Von Knut Berger


Qualität der stationären Pflegeeinrichtung Alten- & Pflegeheim "Zum Pfarrberg" Eppendorf GmbH

Flöhaer Zeitung vom 13.04.11 Seite 9

Super Zeugnis für Alten- und Pflegeheim

Von Knut Berger

Das Alten- und Pflegeheim „Zum Pfarrberg“ in Eppendorf hat den „Pflege-Tüv“ des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse mit Bravur bestanden.

Eppendorf - Das Alten- und Pflegeheim „Zum Pfarrberg“ in Eppendorf hat es jetzt schwarz auf weiß. Das im August 2003 eröffnete Haus zählt zu den besten Einrichtungen des Landes Sachsen. Zu diesem Ergebnis kam der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK), der das Heim im Rahmen des „Pflege-Tüv“ intensiv unter die Lupe nahm und im Ergebnis die Note 1,0 verteilte.

Geprüft wurden die Pflege- und medizinische Versorgung, der Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie das Wohnen, die Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Außerdem erfolgte eine Befragung der Bewohner, wobei dieses Resultat jedoch nicht mit in die Gesamtbenotung einfloss. Dazu wurden nicht weniger als 82 Kriterien herangezogen.

„Wir freuen uns natürlich sehr über das Ergebnis“, sagte Ilona Vogel. Zugleich betonte die Geschäftsführerin, dass diese Lorbeeren praktisch jeden Tag neu erkämpft werden müssen. „Die Note stellt eine Momentaufnahme dar. Vielmehr müssen wir mit den Mitarbeitern täglich kooperieren, um den hohen Standard auch zu halten“, weiß die Chefin, dass die Bewertung kein Selbstläufer ist.

So sei neben der praktischen Arbeit eine gewissenhafte Dokumentation enorm wichtig. Auch die Weiterbildung besitze einen hohen Stellenwert. „Das Personal bildet sich regelmäßig weiter und besucht verschiedene Qualitätszirkel, um stets auf dem neuesten Stand zu sein“, versichert die Leiterin.

Alle 65 Bewohnerplätze sind derzeit mit Damen und Herren belegt, die einst nicht nur in Eppendorf, sondern auch in Oederan, Freiberg und Borstendorf ihre eigene Wohnung hatten. So fühlt sich die 94-jährige Dora Leonhardt im Hause wohl. „Ich bin in Großwaltersdorf geboren und wohnte lange in Oederan“, berichtet die Frau.

Rund 50 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Senioren. Neun Kolleginnen absolvierten erfolgreich ein sechsmonatiges Spezialseminar zur Hospizpflegerin und stehen für eine eventuelle Sterbebegleitung zur Verfügung. Im Schwerstpflegebereich werden acht beatmungspflichtige Patienten betreut.

Das Pfarrberg-Team organisiert zudem ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. So fand in dieser Woche zum Beispiel das Frühlingsfest statt. Auch der Muttertag wird in keinem Jahr vergessen.

Sorgen bereitet Ilona Vogel hingegen die Gewinnung von Nachwuchs-Pflegepersonal. „Wir bilden seit Jahren gern aus. Doch es wird immer schwieriger, dafür geeignete Jugendliche zu finden“, erklärt Ilona Vogel.